Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff E-Sport?

Der sogenannte E-Sport erfreut sich immer mehr Beliebtheit, aber kaum jemand weiß, was hinter der Begrifflichkeit E-Sport steckt. -Dies trifft zumindest auf eine Vielzahl von Menschen zu, die sich außerhalb dieser besagten Szene befinden.

E-Sport ist die Abkürzung von “elektronischer Sport” und umschreibt das Spielen von Computer- sowie Videospielen gegeneinander, in einem Wettbewerb. Dabei spielt das Genre überhaupt keine Rolle. Egal auf welcher Plattform gespielt wird oder ob es sich um eine Action- oder aber Rennspiel handelt. Es geht hier nur um einen geregelten Wettkampf, der verschiedene Spieler eines Spieles gegeneinander antreten lässt.

Die beliebtesten E-Sport Spiele

Die aktuell am meisten gespielten E-Sport Spiele sind CSGO (Counter Strike – Global Offensive) sowie LoL (League oft Legends).

Inzwischen gibt es viele Veranstalter, die Preisgelder in Millionenhöhe ausschreiben, für den Gewinner bei einem Turnier von einem der beiden oben genannten Spiele. So gibt es zum Beispiel die ESWC, ausgeschrieben E-Sport World Championship, die jedes einzelne Spiel als eigene Disziplin werten – auf solche Events kann dann auch gewettet werden, Infos dazu auf serioes.org. Umso höher ein Turnier dotiert ist, umso wahrscheinlicher ist die Teilnahme von den Profi E-Sportlern. Diese können inzwischen sehr gut von der Teilnahme an solchen Turnieren leben. Im Übrigen nennen sich dies Profis auch in der Szene “Progamer”. Einer er bekanntesten ist Jonathan Wendel, der als der “Quake 3” Profi schlechthin gilt. Sein Spielername, nämlich “Fatal1ty” ist sogar über sein heutiges Karierende hinaus, Namensgeber von verschiedenen Headsets sowie Soundkarten vom Hersteller Creative.

Alltag eines E-Sportlers

Der Alltag eines E-Sportlers findet vorwiegend nur im Internet, von zu Hause aus, statt. Nur zu wenigen und sehr wichtigen Veranstaltungen, wo der ESWC dazugehört, versammeln sich die E-Sportler, umso ihr Können in der Öffentlichkeit darzustellen.

ESL

Der ESL ist in der Szene, mit über 3 Millionen registrierten Nutzern, der Anlaufpunkt für E-Sportler. Die Homepage fungiert hier als Plattform, der verschiedenen Matches zwischen den E-Sportlern, vermitteln. Wer am besten ist, der erhält auch einen begehrten Platz auf der Rangliste der Homepage.

Jedoch muss erwähnt werden, dass viele E-Sportler sich in sogenannten Clans organisieren und sich hier intern zum Training und zu Wettkämpfen verabreden. Viele dieser Clans sind inzwischen auch eingetragenen Vereine oder sogar ein eigenes Unternehmen.

ESP

Der (deutsche) E-Sport Bund hat die Anforderung diese Wettkämpfe im 5 gegen 5 Modus durchführen zu lassen. Nur unter dieser Voraussetzung ist dieser Wettkampf auch als Sportart anerkannt. Nur de DOSB, also der deutsche olympische Sportbund, steht dies jedoch skeptisch gegenüber.

Fazit

E-Sport wird immer beliebter, egal ob als olympische Disziplin oder auch nicht. Wettkämpfe gibt es in einer Vielzahl in diese Szene.