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Saarbrücken erleidet Verkehrskollaps wegen Erotikmesse

Gleich drei große Veranstaltungen hat die Stadt Saarbrücken seinen Einwohnern und Besuchern heute zu bieten. Der 1. FC Saarbrücken spielt heute im heimischen Stadion, das Phantom der Oper spielt im Theater und die Erotik spielt sozusagen in der Messe. Ist das zu viel für Saarbrückens Infrastruktur?

Saarbrücken rät denjenigen, die normalerweise mit dem eigenen Auto unterwegs sind, auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Wenn nicht einige Autofahrer heute auf Busse umsteigen, könnte der Verkehr nach Feierabend einiges an Geduld erfordern. Die Stadt rechnet mit einer sehr hohen Verkehrsfluktuation rund um die Bereiche des Ludwigskreisels, Camphauserstraße, Ludwigspark, der Westspange und den naheliegenden Wohngebieten.

Der Chef der Saarbrücker Polizei, Peter Becker, ist sich dem Problem der gleichzeitig stattfindenden drei Veranstaltungen bewusst. Von den drei großen Veranstaltungen, dem Fußballspiel gegen Dynamo Dresden, dem Musical Phantom der Oper und der Erotikmesse inkl. Mitveranstalter Intimcity ist bei letzteren allerdings mit der geringsten Besucherzahl zu rechnen. Viel mehr werden das Fußballspiel und die Musicalvorstellung miteinander kollidieren, denn hier müssten sich Fans und Besucher die vorhandenen Parkplätze teilen. Die Fußballfans werden allerdings zuerst da sein, da das Spiel vor dem Musical beginnt. Auch der Sprecher von Saarbrücken weist noch einmal darauf hin, dass die Parkplätze am Stadion und Theaterhalle spärlich gesät sind, und so am besten die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden sollten.

Das Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Dynamo Dresden ist ein Spiel, bei dem ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Bei einem der letzten Spiele gegen Carl-Zeiss Jena gab es großräumige Sperrungen, auf diese wird allerdings am heutigen Tag verzichtet werden. Zu dem Spiel werden ungefähr 5.000 Fans erwartet .Von dem gegnerischen Verein werden davon aber etwa nur 500 Zuschauer dabei sein. Die großräumige Absperrung während des letztens Spiels hatten bei Anwohnern für Empörung gesorgt. Hier wies die Polizei allerdings darauf hin, dass eine Verkehrsbehinderung nicht so tragisch ist, als wenn die Menschen einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt werden.

Mantrailing – artgerechte Beschäftigung für jeden Hund

Der Begriff Mantrailing stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Worten Man (Mensch) und trailing (verfolgen) zusammen. Beim Mantrailing handelt es sich um eine Personensuche, bei der sich der Hundeführer den ausgezeichneten Geruchssinn des Hundes zunutze macht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Spuren durch Wald- und Wiesenflächen oder über Asphalt führen. Selbst die Spuren von Personen, die sich in geschlossenen Fahrzeugen fortbewegt haben, können von den Personenspürhunden aufgespürt werden.

Duftspuren folgen und Personen aufspüren

Im Gegensatz zur Fährtensuche wird beim Mantrailing nicht nach Veränderungen des Bodens gesucht, sondern lediglich die Duftspur verfolgt, die jeder Mensch hinterlässt. Um den Suchhund auf den individuellen Geruch der gesuchten Person einzustellen, wird für das Mantrailing ein Geruchsträger verwendet, der den persönlichen Duft der Zielperson enthält. Auf diese Weise kann der Spürhund die Vielzahl der vorhandenen menschlichen Gerüche unterscheiden und die Spur der zu suchenden Person aufnehmen. Personenspürhunde werden unter anderem von der Polizei für die Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Aber auch bei der Rettungsarbeit oder bei der Trümmersuche leisten die Hunde wertvolle Hilfe.

Familienhunde artgerecht beschäftigen

Nicht nur für den Einsatz als Personenspürhund im Polizei- oder Rettungseinsatz können Hunde das Mantrailing erlernen, auch als artgerechte Beschäftigung im Privatbereich eignet sich die Personensuche. Für das Mantrailing wird der natürliche Jagdinstinkt des Hundes genutzt, um die Spuren zu verfolgen und die „Beute“ aufzuspüren. Grundsätzlich eignet sich jede Rasse für das Mantrailing – Hauptsache ist, dass der Vierbeiner Spaß an der neuen Aufgabe hat.

Das Training stellt jedoch nicht nur eine artgerechte Beschäftigung für den Hund dar, sondern fördert darüber hinaus auch die Teamarbeit zwischen Mensch und Tier und stärkt das Selbstvertrauen. Ängstliche Hunde profitieren außerdem davon, dass sie im Training ihre Umwelt kennenlernen und ihre Unsicherheit überwinden können.

Das Mantrailing kann bereits im Welpenalter begonnen werden. Selbstverständlich können auch ältere Hunde noch die Personensuche lernen.