Katharina_Pulitz

Kaltschaum- vs. Gelmatratze

Eine neue Matratze soll angeschafft werden, doch noch ist unklar, welche Art der Matratze in Frage kommt? Dann lohnt sich ein konkreter Vergleich. Heute sehr beliebt sind Kaltschaummatratzen, aber auch Gelmatratzen. Deren Vor- und Nachteile sollen im Folgenden kurz erläutert werden:

Kaltschaummatratze: Die Vor- und Nachteile

Die Kaltschaummatratze bietet zahlreiche Vorteile weshalb sich auch der Einsatz als Pflegematratze anbietet, denen nur wenige Nachteile gegenüberstehen, wie folgende Aufstellung verdeutlicht:

Vorteile

– Hoher Sitz-, Liege- und Schlafkomfort

– Hohe Anpassungsfähigkeit an Körper und Lattenrost

– Rückstellungsverhalten bei Änderung der Position ist hervorragend

– Sehr gute Punktelastizität

– Senkung der Gefahr von Milbenbefall bei richtiger Pflege

– Falten der Matratze beim Transport möglich, ohne dass die Eigenschaften beeinträchtigt werden

– Fertigung ohne FCKW und sonstige gefährliche Stoffe

– Hohe Lebensdauer

– Riesige Auswahl (Größe, Härtegrad, Höhe)

– Für Allergiker geeignet

– Verschiedene Zonen möglich, um alle Körperteile optimal zu unterstützen

– Geringes Brandrisiko aufgrund Verzicht auf feuerhemmende Stoffe bei der Herstellung

Nachteile

– Keine Normen für die Härtegrade, dadurch schwierig vergleichbar

Die wenigen Nachteile sind überdies vergleichsweise einfach zu beheben sagt der Fachmann von PROCAVE. Das Brandrisiko kann vermieden werden, indem feuerfeste Bezüge auf die Matratze gespannt werden. Bei den Normen hilft nur eines – Probeliegen. Aber das sollte ohnehin bei jeder Matratzenanschaffung der Fall sein.

Gelmatratze: Vor- und Nachteile

Ebenfalls bietet die Gelmatratze dem künftigen Besitzer eine ganze Reihe von Vorteilen, denen nur wenige Nachteile gegenüberstehen.

Vorteile

– Gelpolster oder –kissen passen sich jeder Liegeposition optimal an

– Keine Federung bei Bewegungen im Schlaf, wie beim Wasserbett

– Große Auswahl an Größen und Formen

– Individuell verstärkte Bereiche möglich, um Druckstellen zu vermeiden

– Einfache Reinigung

– Keine Chance für Hausstaubmilben

– Keine Beheizung wie beim Wasserbett nötig

Nachteile

– Noch geringes Angebot

– Online-Shops bieten oft keine Montage

Die Nachteile sind hier also eher als gering zu bezeichnen. Das Angebot wird sich in den kommenden Monaten garantiert weiter ausbreiten, so dass es ein Leichtes sein wird, eine Gelmatratze vor Ort zu testen und auszuwählen und auch die Montage eines Bettes samt Gelmatratze wird künftig sicher kein Problem mehr darstellen.

ISDN Abschaltung 2018 – So bereitet sich das Saarland darauf vor

Leise und unscheinbar kündigt sie sich an: Sieht man sich die aktuellen Laufzeiten neu beauftragter Telefonie-Produkte an, kann man erahnen, wie ernst es der Deutschen Telekom mit der IP-Umstellung zum Jahr 2018 ist: Die Laufzeit beträgt nunmehr drei Monate und garantiert der Telekom den (rechtlichen) Handlungsspielraum, den sie für ein Vorhaben dieser Größenordnung auch dringend benötigt. Im Folgenden erhalten Sie die wichtigsten Informationen zur kommenden IP-Umstellung im Geschäftskundenbereich.

Noch Anfang 2014 ließ die Telekom verlauten, dass „noch nicht für alle Geschäftskunden Sonderlösungen gefunden wurden, um diese auf die neue IP-Umgebung umzustellen.” Mit der geplanten IP-Umstellung erleben wir eine Revolution im Bereich der telefonischen Kommunikation hautnah – sowohl Geschäfts- wie auch Privatkunden. Während bereits ca. siebeneinhalb Millionen Anschlüsse privater Haushalte auf die neue Übertragungsart umgestellt worden sind (teilweise auch gezwungenermaßen), vollzieht sich die Umstellung im Geschäftskundenbereich noch vergleichsweise schwerfällig, ein Internetanbieter Vergleichwäre aus diesem Grund empfehlenswert. Trotzdem müssen auch hier veraltete Telefonanlagen und Faxgeräte neuer Technologie weichen und die klassischen ISDN-Anschlüsse (Mehrgeräteanschluss / Anlagenanschluss) auf die neuen IP-Anschlüsse migriert werden.

Warum wird auf IP-Technologie umgestellt?

Umgestellte Kunden beziehen ihr Internet, ihre Telefonie (und im privaten Bereich auch ihr Fernsehen) bereits über einen einzigen Kanal – der Internetleitung. Für den Provider einfacher und mit weniger Aufwand zu betreiben, bewirbt die Telekom die neuen IP-Produkte mit mehr Benutzerfreundlichkeit (z.B. bei der Einrichtung von Rufumleitungen o.ä.), mehr Leistung und Kapazität für den Verbraucher. Letzen Endes werden aber vor allem die entfallende Wartung der größtenteils aus den 80er und 90er Jahren stammenden Hardware und der nicht weiter forcierte Ausbau des Analog- und ISDN-Netzes und die damit verbundenen Einsparungen die Entscheidungsfreudigkeit der Telekom befeuern.

Die Nachteile der IP-Umstellung

Je diversifizierter ein System, desto ausfallsicherer – für einen Kanal, über den die gesamte Unternehmenskommunikation gesteuert wird, mag genau das nicht gelten. Rollt der Bagger hier versehentlich über das Kabel, ist neben dem Internet in Zukunft auch die Telefonie lahmgelegt. Dieses Szenario beschäftigte auch den deutschen Cloud-IP-Anlagen-Anbieter NFON und hat zu einem redundanten System auf Mobilfunkbasis geführt, welches insbesondere mit dem o2 Digital Phone Einzug in viele moderne Unternehmen hält. Des Weiteren ist zu beachten, dass eine adäquate Umstellung von Notrufsystemen und Alarmanlagen aus versicherungstechnischen Gründen derzeit noch nicht möglich ist. Diese benötigen weiterhin einen klassischen Analoganschluss, um nicht in eine Grauzone abzudriften. Eine Ausnahme sind Aufzugnotrufe – diese können am IP-basierten Anschluss weitergenutzt werden, sofern sie heute bereits über eine Internet-Verbindung verfügen oder unabhängig vom Anschluss über Mobilfunk angebunden sind. Ein weiterer Nachteil: Neue IP-fähige Hardware und eine entsprechend ausgelegte Netzwerkinfrastruktur muss im Zweifelsfall auch angeschafft werden. Nicht nur deshalb ist es in jedem Falle ratsam, früh mit den Vorbereitungen für die Umstellung anzufangen. Oftmals bleibt nach einer überraschenden Zwangskündigung kaum Reaktionszeit, bis der Provider die ISDN-Leitung nach wenigen Wochen abschaltet. Durch eine sogenannte „weiche Migration” können IT-Budgets schon heute geschont und projektiert für die Umstellung auf All-IP eingesetzt werden.

Die Vorteile der IP-Umstellung

Bislang bleiben die Bandbreiten für ISDN- und Analogtelefonie belegt, obwohl diese nicht immer genutzt werden. In Zukunft wird die Bandbreite nur noch bei tatsächlichen Gesprächen beansprucht und steht ansonsten für andere Internetanwendungen zur Verfügung. Ebenfalls wird die Integration von Smartphones in die alltägliche (Festnetz)-Kommunikation ermöglicht und alle anderen Endgeräte sind flexibler nutzbar. Die Sprachqualität via HD-Voice wird extrem verbessert – vorausgesetzt, beide Gesprächspartner verfügen über einen IP-Anschluss, der HD-Telefonie unterstützt und entsprechend ausgerüstete Geräte (diese müssen mit dem G.722-Codec arbeiten können), das betrifft auch Günstige Webhoster. Durch den einheitlichen Netzanschluss für alle Dienste wird nur noch ein einziger Anschluss für Daten-, Sprach- und Multimediaservices benötigt. Diese sind nun ganz einfach skalierbar; im Zuge dessen sinken für den Anwender die Kosten bei gleichzeitiger Erhöhung des Leistungsumfangs. All-IP Anschlüsse bieten ihrem Wesen nach höchste Mobilität sind prinzipiell von jedem Standort mit Netzwerkzugang nutz- und einsetzbar. Weitere Vorteile sind die vereinfachte Administration und die Verwaltung von Telekommunikations- und Telefonanlagen, welche z.B. ganz bequem über ein Webinterface konfiguriert werden können. Dabei stehen sowohl Cloud- als auch standortbasierte VoIP-Telefonanlagen auf virtuellen Serverumgebungen zur Verfügung.

Die IP-Umstellung und der Datenschutz

Nachdem uns in Deutschland in der letzten Zeit vermehrt zahlreiche Skandale um mitgelesene Emails, abgehörte Handys und dokumentiertes Surfverhalten in Atem gehalten haben, erscheint die zwanghafte Zusammenlegung von Internet und Telefonie eher wie ein Treppenwitz. Doch genau mit diesem Szenario gilt es sich in Zukunft zu beschäftigen und vor allem zu lernen, damit zu arbeiten. Das Abhören eines einfachen, unverschlüsselten IP-Telefonats ist erschreckend einfach. Abhilfe schafft lediglich eine entsprechende Gesprächsverschlüsselung, die jedoch betreiberseitig generell nicht garantiert werden kann. Mit anderen Worten: Eine Standardverschlüsselung liegt trotz groß angekündigter Umstellungspläne bisher noch nicht vor. Auch hier ist das o2 Digital Phone zu erwähnen, welches neben der internen Gesprächsverschlüsselung ebenfalls eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet. Trotzdem ist im Allgemeinen dem Thema Datenschutz im Zuge der IP-Umstellung bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteil geworden – hier haben alle Provider erheblichen Nachholbedarf.

eSIM-Zeitalter kommt, das sollten Sie wissen zum Thema

Die eSIM kommt und wird die Mobilfunkindustrie nachhaltig verändern. Unter anderem haben sich Apple, Google, Microsoft und Co. in Stellung gebracht, um die bisherigen Platzhirsche der Mobilfunkbranche herauszufordern. Mobilfunknetzbetreiber sind gezwungen auf diese neue Dimension des Konkurrenzkampfes zu reagieren. Das geht nur, indem sie sich weiterentwickeln und die Potentiale der eSIM für ihre Zwecke nutzen. Denn die Konkurrenz legt vor: So bietet Microsoft derzeit einen Service namens ‘Cellular Data‘, um Datentarife ohne Vertragsbindung direkt an ihre Endkunden verkaufen zu können.

Mobilfunkbetreiber unter Druck

Die Einführung der embedded SIM (eSIM) rückt näher. Im Sommer 2016 wird die Vereinigung der internationalen Mobilfunkanbieter (GSMA) einen Branchenstandard für die neue Technologie verabschieden. Damit wird der Startschuss für eine flächendeckende eSIM-Einführung gegeben. Eine Vielzahl neuer Wettbewerber steht schon in den Startlöchern, um gerade in Hinblick auf die Kundenbeziehung mit den Mobilfunknetzbetreibern zu konkurrieren. Besonderer Druck geht dabei von den international agierenden Endgeräteherstellern aus. Sie wollen davon profitieren, dass Kunden mit Hilfe der eSIM leichter ihren Anbieter wechseln können. Erste verwandte Umsetzungen sind bereits auf dem Markt und zeigen im Ansatz das Potenzial einer digitalisierten Kundenbeziehung: Microsoft bietet beispielsweise auf Laptops der neuesten Generation (Surface 3 LTE und Dell Latitude 12) außerhalb von WLAN-Hotspots die Möglichkeit an, Datentarife ohne Vertragsbindung direkt auf den Geräten zu kaufen. Ermöglicht wird der Service ‘Cellular Data’ durch eine fest eingebaute SIM-Karte des Anbieters Transatel. Suchen Kunden mit diesen Geräten unterwegs nach einer Datenverbindung, wird ihnen der Microsoft Service in der WLAN-Übersicht angezeigt. Auswahl und Bezahlung erfolgt direkt über eine vorinstallierten App, die mit einem bestehenden Microsoft-Account verknüpft ist. Die Transaktion wird in Echtzeit übermittelt und der Kunde kann die Internetverbindung unmittelbar nutzen. Microsofts Vorstoß stellt eine Vorstufe zu möglichen eSIM-Anwendungen dar. Mobilfunknetzbetreiber beschäftigen sich zwar bereits mit dem Thema eSIM, allerdings meist nur eindimensional. „An der technischen Umsetzung wird viel gearbeitet”, sagt Associate Partner Axel Meiling, „aber das Verständnis über die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell ist noch nicht überall angekommen.” Neben ihren klassischen Kernprodukten müssen Mobilfunkbetreiber im kommenden eSIM-Zeitalter auch digitale Mehrwerte schaffen, um auf dem Markt zu bestehen.

Eine digitale ‘Customer Journey’

Die verschiedenen Dimensionen der Kundenbeziehung sollten dabei im Fokus stehen. Das ‘Customer Journey’ Framework setzt dabei nicht nur auf das Angebot weiterer Dienstleistungen oder Produktbündelungen; vielmehr wird die Beziehung zum Kunden in einer digitalen Umwelt komplett neu gedacht. Durch die eSIM ergeben sich neue Möglichkeiten, den Kunden an Ort und Stelle in Echtzeit anzusprechen, zum Beispiel für individuelle Tarifangebote. Der Prozess des Kunden (auch mit Partner Handyvertrag), zunächst konkurrierende Angebote zu vergleichen, wird dabei einfach übersprungen. Genau hier setzt Microsoft mit seinem Angebot ‘Cellular Data’ an: Kunden, die einmal den Service genutzt haben und zufrieden waren, werden aufgrund des Komforts und der einfachen Umsetzung wieder zurückkehren. Dank des digitalen Produkterlebnisses über die gesamte Dauer der Kundenbeziehung kann eine enge Kundenbeziehung und -bindung erzielt werden.

Vorgeschlagene Maßnahmen

Nun sind Mobilfunknetzbetreiber an der Reihe zu handeln. Acht Maßnahmen auf, um Schritt für Schritt ihre Wettbewerbsfähigkeit für das eSIM-Zeitalter zu steigern:

1. Attraktivität aktueller Leistungsversprechen analysieren: Gerade im Hinblick auf eine sich im Wandel befindende Branche ist die Feststellung und Überprüfung des Status quo essentiell.

2. Auswirkungen der eSIM-Einführung modellieren: Die eSIM wird nicht nur das Geschäft der Mobilfunkbetreiber beeinflussen. Die Chancen und Gefahren für alle beteiligten Marktkräfte sollten konkret und möglichst vollständig erfasst und verstanden werden.

3. Zukünftige Wettbewerbsvorteile herausarbeiten: Für das eSIM-Zeitalter müssen Gewohnheiten kritisch hinterfragt werden, um das individuelle Wertangebot zu steigern. Innovative Aspekte lösen diejenigen Geschäftselemente ab, die im Rahmen der Digitalisierung an Bedeutung verlieren.

4. Werteversprechen entlang der digitalen ‘Customer Journey’ formulieren: Die Kundenbeziehung wird im eSIM-Zeitalter digital. Dafür müssen die Erlebnisse für alle Kunden- und Angebotsgruppen zu jedem Zeitpunkt der Beziehung optimiert werden.

5. Vielversprechendste Ideen auswählen: Finanzielle Analysen schaffen eine Vergleichbarkeit der Investitionen und von möglichen Geschäftseinnahmen verschiedener Konzepte.

6. Konkrete Angebote mit Mehrwert schaffen: In direkter Zusammenarbeit mit den Kunden werden die Ideen weiterentwickelt und zu klar umrissenen Produkten und Serviceleistungen konkretisiert.

7. Technische Voraussetzungen schaffen: Um die Möglichkeiten der eSIM in einer digital vernetzten Welt zu nutzen, müssen die IT-Systeme dem Kundenanspruch auf Echtzeit-Transaktionen und -Konnektivität angepasst und erweitert werden.

8. Pläne agil in die Tat umsetzen: Die formulierten Strategien sollten dabei stets mit Prototypen realisiert werden, um noch dynamischer auf Kunden-Feedback und die ständigen Marktveränderungen reagieren zu können, dazu gehört auch ein DSL Anbieter Vergleich.

Fazit

Die positive Resonanz zu unserer letzten Veröffentlichung: „Flash Insight: How eSIM will force mobile network operators to differentiate further” hat gezeigt, dass das Thema eSIM schon jetzt von hoher Relevanz ist. Mobilfunkbetreiber sollten nun auf die neu entstehende Konkurrenz, u.a. durch Endgerätehersteller, reagieren und selbst den Ansatz der ‘Digital Customer Journey’ umsetzen.

Da kamen die Kleinaktionäre ins Grübeln – Masslose CS-Manager

Man sollte meinen, die Tatsache, dass die Manager-”Löhne” nun schon so lang in der Öffentlichkeit diskutiert werden, sollte Früchte tragen. Doch weit gefehlt. Die CS-Führung legte an der Generalversammlung bislang ungekannte Masslosigkeit an den Tag.

“Ich bin erzürnt und enttäuscht über die Gehaltsforderungen dieser Herren da oben auf dem Podium”, sagte einer der über 2500 Aktionäre am Freitag im Zürcher Hallenstadion unter kräftigem Applaus. Diese seien angesichts der Kursentwicklung der Credit-Suisse-Aktie in den vergangenen 10 Jahren nicht gerechtfertigt.

Ins Kreuzfeuer der Kritik gerieten insbesondere die so genannten Anreizeinheiten (Performance Incentive Plan Units), die je nach Erreichung der Ziele nach 5 Jahren in eine bestimmte Anzahl CS-Aktien umgewandelt werden.

Die Anzahl Aktien, die pro Anreizeinheit geliefert werden, basiert auf einer im Voraus festgelegten Skala und ist abhängig von der Kursentwicklung der CS-Aktie im Vergleich mit Konkurrenzunternehmen. Wie viel dies für 2005 ist, steht nicht im Geschäftsbericht.

Es wird lediglich aufgeführt, dass CS-Chef Oswald Grübel und seine fünf weiteren Geschäftsleitungs-Mitglieder als Entschädigung 101,6 Mio. Fr. (davon 46,2 Mio. Fr. in bar) und 816 000 Anreizeinheiten bekamen. Optionen wurden keine gewährt.

Der gesamte Verwaltungsrat bekam 20,5 Mio. Fr. (davon 11,1 Mio. in bar). Den Löwenanteil von 12,1 Mio. Fr. (davon 7,1 Mio. Fr. in bar) erhielt Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz.

Geschäftsführer Dominique Biedermann von der Anlagestiftung Ethos, die mehrere Pensionskassen vertritt, geisselte die Intransparenz bei den Anreizpapieren.

Erst auf mehrmaliges Nachfragen habe die CS bekannt gegeben, dass jeder der sechs Spitzenmanager die Möglichkeit hätte, über 100 Mio. Fr. zu verdienen, wenn sich die Aktie auf 140 Fr. verdoppeln würde, wie dies Grübel anstrebe. Für 2004 wären es gar 170 Mio. Fr. pro Geschäftsleitungsmitglied.

«Solche Anreize sind nicht nur unangemessen, sondern masslos», sagte Biedermann, der künftig eine Abstimmung der Aktionäre über solche Anreizeinheiten und die Entschädigungspolitik forderte. Im Vergleich zu Grübel und seinen Kollegen erscheine der vielgeschmähte UBS-Chef Marcel Ospel «als Ausbund an Bescheidenheit», sagte ein Kleinaktionär. (swissinfo, NZZ)

Was gäbe es für Rezepte, dieser Selbstbedienungsmentalität einen Riegel zu schieben? An der GV direkt über die Entschädigungen abstimmen? Doppelmandate wie bei Vasella und Brabeck, die gleichzeitig CEO und Verwaltungsratspräsident sind, also ihren Lohn praktischerweise gleich selber festlegen, verbieten? Soll, wer Verwaltungsrat ist, nicht zugleich in einer anderen Firma in der Geschäftsleitung sitzen dürfen, damit “Säuhäfeli – Säudeckeli” nicht mehr spielt? Da kann nur mit seriösen Krediten gegengehalten werden.

Mich macht es sauer, dass ich als hochqualifizierter Facharbeiter 7 Lebensarbeitszeiten lang jeden verdienten Bruttofranken auf ein Sperrkonto überweisen müsste, um am Schluss so viel verdient zu haben wie diese Herren in einem Jahr.