Über mich

Kommunikationsdesignerin, M.A.

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Schichtwechsel – Saarländische Industriekultur

Um das Saarland mit seinen Besonderheiten und Eigenarten zu verstehen, muss man seine Geschichte, die von der Industrialisierung geprägt ist, kennen, denn die typisch saarländische Kultur hätte ohne den Einfluss der Eisen- und Stahlindustrie und des Bergbaus nicht entstehen können. Nach dem Ende des saarländischen Steinkohlebergbaus im Jahr 2012 stirbt ein Industriezweig aus, dessen Werte und industrielles Erbe es zu bewahren gilt. Im Rahmen von Ausstellungen und Konzerten in stillgelegten Industriestandorten bildet sich eine Schnittstelle zwischen der Industriekultur und der jungen Generation, die diese teilweise schon nur noch aus Erzählungen kennt. Das Buch erzählt und erklärt was war, was ist, und wie es funktioniert, damit aus der Erinnerungskultur auch eine nachhaltige Nutzung der Standorte ermöglicht wird, die das Saarland zukunftsweisend voranbringen.

Mixtype — Multilinguales Typografie-Magazin

Nach der Auseinandersetzung mit den Themen Globalisierung und Transkulturalität, sowie der Rolle des Designers in diesem Kontext, werden im Rahmen meiner Master-Abschlussarbeit die erarbeiteten Aspekte in die Designbranche übertragen: Es geht um interkulturelle Vernetzung, das visuelle Erfassen der beiden genannten abstrakten Begriffe und den Versuch, durch Gestaltung einen positiven Teil zu unserer heutigen Weltsituation beizutragen. Entstanden ist ein dreisprachiges Designmagazin auf Chinesisch, Englisch und Arabisch mit Schwerpunkt experimenteller Typografie und Grafik aus aller Welt (Titel: Mixtype Magazine, vgl. Mix, Mixtape, Typografie, Type). Das Magazin richtet sich an junge Gestalter weltweit und soll einen Weg aufzeigen, die drei unterschiedlichen Schriftsysteme mit entgegengesetzter Leserichtung in einem einzigen Magazin unterzubringen, ohne eines davon bevorzugt zu behandeln.

Globale Identitäten

Analyse und Vergleich aller Erscheinungsbilder der 120-jährigen Geschichte Olympischer Spiele mit entsprechender Buchgestaltung. Wie verändert sich die Arbeit der Designer im interkulturellen Kontext zu Zeiten der Globalisierung? In verschiedenen Kapiteln werden die Corporate Designs der Spiele in einen designgeschichtlichen Zusammenhang gestellt und geben Aufschluss über die Entwicklung der Zeichensysteme und visuellen Möglichkeiten globaler Verständigung.

Passport-Experiment

Ist es möglich, einen Menschen aus jedem Land der Erde zu kontaktieren? Als Experiment zur globalen Vernetzung sammle ich die kleinen Sicherheitsmuster auf dem Papier der verschiedenen Reisepässe. Bisher konnte ich zu Menschen von über 60 verschiedenen Nationen Kontakt aufnehmen und sie um einen Scan einer leeren Seite Ihres Passes bitten. Die bunten Muster stehen für Diversität und werden auf Keramikfliesen übertragen, wo sie zusammen ein die Vielfalt der Erde symbolisierendes Bodenmosaik ergeben.

Island: In the middle of.

Während eines Praktikums im Iceland Design Centre (Reykjavík) reiste ich an freien Tagen durch Island und portraitierte die Menschen in der Mitte des Atlantischen Ozeans, zwischen Lavasand-Feldern, Gletschern, Stille und elektronischer Musik. Ein sehr besonderer Ort mit beeindruckender Natur und sehr viel Kreativität.

50° 5‘ N / 12° 22‘ O

Organisation einer studentischen Gemeinschaftsausstellung in einem leerstehenden Gebäude in der Trierer Innenstadt: “Studierende der Hochschule Trier, Studiengang Kommunikationsdesign, präsentieren die Ergebnisse eines siebentägigen intensiven Arbeitsprozesses, entstanden in der Region rund um Cheb, einer Kleinstadt an der deutsch-tschechischen Grenze. Eine fotografische Entdeckungsreise, die Geschichten über die unterschiedlichen Architekturstile, die Menschen, die Landschaft und die Industrie erzählt. 11 verschiedene Herangehensweisen verdienen 11 Räume zur Präsentation. Tauchen Sie ein in eine Welt, die so nah und doch so weit ostwärts liegt.”