Architekturpreis Industrie- und Gewerbebauten im Saarland

Erstmalig loben das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) 2017 den Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ aus. Der von AKS und MWAEV konzipierte Preis wird gemeinsam mit K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH weiterentwickelt und umgesetzt. Der neue Preis wird alle vier Jahre verliehen und zeichnet Architekten und Bauherren aus. Die Einreichefrist endet am 31. Juli 2017.

Die Entscheidung ist getroffen: Erstmalig loben das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) 2017 den Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ aus. Der von AKS und MWAEV konzipierte Preis wird gemeinsam mit K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH weiterentwickelt und umgesetzt. Der neue Preis wird alle vier Jahre verliehen und zeichnet Architekten und Bauherren aus.

Der neue Preis hebe die Rolle von Gestaltungskompetenz als Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg hervor, so Ministerin Anke Rehlinger: „Der Architekturpreis ‚Industrie- und Gewerbebauten im Saarland’ ist so konzipiert, dass er nachhaltig als Innovationsimpuls in die saarländische Wirtschaft wirken wird, indem er zukunftsweisende Beispiele auszeichnet.“ Aus Sicht der Architektenkammer betont eine solche Auszeichnung die zentrale Rolle baulicher Gestaltung im gesellschaftlichen Wandel, wie AKS-Präsident Alexander Schwehm erläutert: „Gelungene Industrie- und Gewerbearchitektur gibt dem Unternehmen, für das sie konzipiert ist, nicht nur ein Gesicht, sondern entwickelt innovative Raumkonzepte für die sich wandelnden Anforderungen im Bereich der Arbeit und der unternehmerischen Wertschöpfung.“

Der neu geschaffene Architekturpreis ergänzt den bereits seit 1993 im zweijährigen Rhythmus vom Wirtschaftsministerium verliehenen Staatspreis Design, der ab 2017 ebenfalls durch K8 als Innovationspreis ausgerichtet wird. Der Staatspreis Design betont die herausragende Kompetenz saarländischer Unternehmen im Bereich des Produkt- und Kommunikationsdesigns. Mit der Preiskategorie „strategische Prozessgestaltung” verweist der Staatspreis auf eine Form der Gestaltung, die im Umgang mit Schlüsselthemen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt.
„Mit dem Architekturpreis und der Neuausrichtung des Designpreises reagieren wir auf die Herausforderungen des wirtschaftlichen Wandels, indem wir durch die Würdigung herausragender Leistungen in wichtigen Teilmärkten der Kreativwirtschaft zu branchenübergreifender Innovation animieren“, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger weiter. Ein ebenfalls neugeschaffener Nachwuchspreis für zukunftsweisende Baukonzepte, der von htw saar, Wirtschaftsministerium und AKS ausgelobt wird, soll auch Studierende in diese Innovationsprozesse einbinden.

HINTERGRUND

Die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) wurde im Jahre 1948 gegründet. Sie ist die älteste Architektenkammer in Deutschland und vertritt die Interessen von über 1.100 Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern.
Grundlage für die Tätigkeit der AKS ist das Saarländische Architekten- und Ingenieurkammergesetz (SAIG) in der jeweils aktuellen Fassung.

Das K8 Institut für strategische Ästhetik engagiert sich seit seiner Gründung 2015 als Transfer-Akteur der künstlerischen Hochschulen des Saarlandes. K8 kooperiert mit Unternehmen und Organisationen in der Entwicklung neuer Ansätze zur Mitgestaltung der digitalen Gesellschaft und entwirft Formate zur Umsetzung offener Innovationsprozesse, in denen soziale, nicht-technologische Innovationen eine zentrale Rolle spielen.

ZIELE DER AUSLOBUNG

Erstmalig loben das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) 2017 den Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ aus.
Der Preis betont die zentrale Rolle baulicher Gestaltung im gesellschaftlichen Wandel und würdigt vorbildliche Bauten aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel sowie (gewerblicher) Dienstleistungen und Mischnutzungen. Ausgehend von einem ganzheitlichen Verständnis von Gestaltung schafft die Auszeichnung Bewusstsein für zukunftsweisende Strategien nachhaltigen Bauens.

TEILNAHMEBERECHTIGUNG

Teilnehmen können private / öffentliche / gewerbliche Bauherren und Mitglieder der saarländischen Architektenkammer in beiderseitigem Einvernehmen. Nicht teilnahmeberechtigt sind die an der Organisation des Auszeichnungsverfahrens beteiligten Personen, Mitglieder der Jury sowie deren Angehörige und Mitarbeiter.
Jedes teilnehmende Team darf ein Projekt einreichen.
Teilnehmende Architekt*innen können an bis zu drei Teams beteiligt sein.
Eingereicht werden können Objekte, die im Saarland liegen und deren Fertigstellung nicht länger als fünf Jahre (vor Ablauf der Einreichfrist) zurückliegt.

AUSZEICHNUNG

Der Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ ist ein Ehrenpreis. Architekten und Bauherren werden gemeinsam ausgezeichnet. Gegenstand der Auszeichnung sind realisierte Gebäude und Gebäudekomplexe. Dies können Neubauten oder Baumaßnahmen im Bestand (Sanierungen, Umnutzungen, Modernisierungen, Erweiterungen, Aufstockungen, etc.) sein.
Der Architekturpreis wird in Form einer Urkunde bei einer im Frühjahr 2018 stattfindenden Preisverleihung vergeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer überregionalen und branchenübergreifenden Fachtagung zum Thema Gestaltung statt.
Dem Bauherrn wird zudem eine Plakette überreicht, die er an dem prämierten Gebäude anbringen kann. Die ausgezeichneten Objekte werden in einer Ausstellung sowie im Internet präsentiert. Alle eingereichten Projekte werden in einer Dokumentation/Broschüre veröffentlicht.

EINZUREICHENDE UNTERLAGEN

Folgende Angaben und Unterlagen sind auf einem Datenträger (USB-Stick, CD) bzw. als Original auf Papier einzureichen (s. Einreichformular):

• Plakat in den Maßen DIN A 0, auf dem das Projekt umfassend mit aussagekräftige Fotos, Lageplan, Hauptgrundrissen, Schnitten, Ansichten, Erläuterungen,etc. darzustellen ist (pdf)

• Objektbezeichnung

• Name und vollständige Anschrift des Bauherrn und des Planers

• Adresse des Objekts

• hochauflösende Fotos mit Angaben zu Fotograf*in

• Lageplan (pdf)

• Hauptgrundrisse, Schnitte, Ansichten, Erläuterungen (pdf)

• Planungsbeginn, Baubeginn und Fertigstellung (Monat / Jahr), Gesamtnutzfläche

• Bauwerkskosten gemäß DIN 276, Kostengruppen 300 und 400, ggfls. 200 und 500, mit Bezugsgröße m² (pdf)

• Erläuterungsbericht zum städtebaulichen und architektonischen Konzept unter Bezugnahme auf die Beurteilungskriterien (pdf)

• Angabe eines Ansprechpartners vor Ort (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail) für eine eventuelle Ortsbesichtigung

• die ausgedruckte, vollständig ausgefüllte und unterschriebene gemeinsame Erklärung des Bauherrn und des Planers über das Einverständnis zur Teilnahme am Auswahlverfahren und zur Veröffentlichung sowie über die Urheberschaft des Planers für das Werk digital und als Original auf Papier.

Es muss sichergestellt sein, dass die verwendeten Fotos für alle den Architekturpreis betreffenden Veröffentlichungen (Presse, Internet, Dokumentation, Ausstellung, etc.) freigegeben sind.
Alle eingereichten Unterlagen werden den Auslobenden kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Für eventuelle Beschädigungen oder den Verlust von Unterlagen übernehmen die Auslobenden keine Haftung.

EINSENDEADRESSE

K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH
Keplerstr. 3-5
66117 Saarbrücken

fon: +49 681 92652 150
mail: info@k8.design

Ansprechpartnerinnen: Julia Hartnik, Aude Poilroux

Mehr Informationen gibt es hier.

 

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